Ziel Gründach! Gedanken aus Karstadt, einem ehemaligen Gründach mit Potenzial

Destination Green Roof! Musings from Karstadt, a former green roof with potential

ZielGrundachee180918-001.jpg


Deutsch weiter unten:

Atop the Karstadt department store is a a favourite local refuge from which to remember Berlin’s rooftop garden enthusiasm of the past. At the centre of north Neukölln, rising up from the marketplace, busy intersection and U-bahn interchange at Hermannplatz is now a cafe above the retail space below. When it topped out in 1929 the impressive building towered over 50m above street level, and featured a 4000 sqft roof garden with a dance floor, numerous flower beds and limestone edging.

Ziel Grundach vintage foto Karstadt.jpg

The present cafe terrace has seating for maybe 100 guests and is lower than the original structure, destroyed during WW2. Now it’s covered in utilitarian concrete flagstones, just potted plants remain.

It’s another city vantage point from which you can see the potential for green roofs in Berlin. There are so many spaces covered in orange tiles, that could be brought into bloom. Just on the other side of the marketplace, it appears that one individual has started their own roof garden. The green from this small effort shows up on the satellite images seen on google maps, whereas Karstadt looks like an extensive desert, thanks to the unused upper level - housing mainly ventilation machinery.

ZielGrundachee180918-006.jpg

On a London department store back in the 1930s.  An entrepreneur had a vision of an Alhambra inspired roof space. The Kensington roof gardens closed in 2018 after 35 years as a party venue operated by Virgin. Surely Berlin is a prime location for a new regenerative landscaped zenith.

Ziel Grundach kensington roof gardens 1.jpg



Ziel Grundach Klunkerkranich_Kompost.jpg

Just 15 minutes walk away at the Neukolln Arkaden, a community came together to build an alternative green space on the underused top level of a car park. Like it’s ‘vorbild’ the Prinzessinengarten. The temporary nature of the project meant that container gardening was used to grow food crops that are used in the cafe and music venue.





Ziel Gründach! Gedanken aus Karstadt, einem ehemaligen Gründach mit Potenzial

Auf dem Dach des Karstadt Kaufhauses befindet sich ein beliebter Rückzugsort, von dem aus man sich an die Begeisterung der Berliner Dachgärten der Vergangenheit erinnern kann. Im Zentrum des nördlichen Neuköllner Stadtteils, vom Marktplatz aufsteigend, ist die vielbeschäftigte Kreuzung und der U-Bahn-Anschluss am Hermannplatz heute ein Café über der darunter liegenden Verkaufsfläche. Als es 1929 seinen Höhepunkt erreichte, war das imposante Gebäude über 50 m über dem Straßenniveau und verfügte über einen 4000 qm großen Dachgarten mit Tanzfläche, zahlreichen Blumenbeeten und Kalksteineinfassungen.

Die heutige Terrasse des Cafés bietet Platz für etwa 100 Gäste und ist niedriger als die ursprüngliche Struktur, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Jetzt ist es mit Nutzbetonplatten bedeckt, nur noch Topfpflanzen sind vorhanden.

Es ist ein weiterer Aussichtspunkt der Stadt, von dem aus man das Potenzial für Gründächer in Berlin sehen kann. Es gibt so viele Räume, die mit orangefarbenen Fliesen bedeckt sind, dass sie zum Blühen gebracht werden könnten. Auf der anderen Seite des Marktplatzes scheint es, dass eine Person ihren eigenen Dachgarten angelegt hat. Das Grün dieses kleinen Aufwands zeigt sich auf den Satellitenbildern auf Google Maps, während Karstadt dank der ungenutzten oberen Ebene - die hauptsächlich Lüftungsanlagen beherbergt - wie eine ausgedehnte Wüste aussieht.

In einem Londoner Kaufhaus in den 1930er Jahren hatte ein Unternehmer die Vision von einem von der Alhambra inspirierten Dachraum. Die Kensington Dachgärten schlossen 2018 nach 35 Jahren als Party-Location von Virgin. Berlin ist sicherlich ein erstklassiger Standort für einen neuen, regenerativen Landschaftshöhepunkt.

Nur 15 Gehminuten entfernt, an den Neukollner Arkaden, hat sich eine Gemeinde zusammengeschlossen, um auf dem ungenutzten Dachgeschoss eines Parkhauses eine alternative Grünfläche zu schaffen. So wie es Vorbild ist, der Prinzessinnengarten. Der temporäre Charakter des Projekts führte dazu, dass im Container-Gartenbau Nahrungspflanzen angebaut wurden, die im Café und Musikzentrum verwendet werden.